Mal wieder was von uns

Hola amigos Sooo ja wir leben noch, wir waren nur in den letzten Tagen ein bisschen schreibfaul Also vorletztes Wochenende waren wir mit Johanna, der anderen Freiwilligen und 2 Ecuadorianern am Cotopaxi, das ist der älteste aktive Vulkan. Aber wir wären natürlich nicht in Ecuador wenn wir am Donnerstag Abend (wir wollten am Freitag los!! ) schon gewusst hätten wie wir dort hinkommen oder wann wir losfahren. Letztendlich haben wir dann erfahren dass wir ein Auto mieten und am Freitag morgen starten. Als uns die beiden Ecuadorianer dann, natürlich mit Verspätung, hier abholten mussten wir feststellen, dass das geliehene Auto eigentlich nur für 4 Personen war, was sich auf der stunden langen Fahrt dann als ziemliche Qual für unsere Hintern (die einfach zu groß waren) rausstellte. Am Cotopaxi angekommen (nach tausend mal nachfragen, wer informiert sich schon über Strecke wenn man wegfährt?? Wär ja abartig^^) fragten wir uns wo denn eigentlich dieser Riese ist?? Das Wetter war so schlecht, dass man nichts vom Berg sehen konnte… Egal, wir sind trotzdem hochgefahren und immer schön dem Schnee und der Kälte entgegen. Auf ca. 5000 m kamen wir nicht mehr weiter und wollten zu Fuß ein Stück weiter nach oben laufen…was gar nicht mal so leicht war Kälte, wenig Sauerstoff und unser Mangel an Kondition ermöglichten uns nur einige kleine Schritte- aber die waren ziemlich cool. Beim runterfahren geschah ein Wunder- der Nebel verzog sich und innerhalb von 10 Minuten hatten wir freie Sicht auf den Cotopaxi. Glück gehabt!!! Nach unserem kleinen Ausflug stellte sich die Frage: Wo schlafen wir eigentlich??? Nach weitern uns endlos vorkommenden Kilometern landeten wir in Latacunga, eine wirklich nette Stadt an der Pan Americana. Dort verspeisten wir voller Freude eine PIZZAAA!! GEIL! Ein kleiner Verdauungsspatziergang gewährte uns schöne Einblicke auf die hellerleuchtete Stadt und dannach gings zufrieden und glücklich ins Bettchen. Am nächsten Tag wollten wir zur „nicht weit entfernten Quilotoa Lagune&ldquo in Wirklichkeit stellte sich die Distanz doch als größer hinaus und wir kurvten mehrere Stunden durch die atemberaubenden Anden, vorbei an vielen Alpakas und einer riesigen Baustelle an der wir selbstverständlich eine weitere Stunde warten mussten. Aber der Weg hat sich wirklich gelohnt, an der Lagune kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Wir machten uns auf den Weg die Kraterrand runter zu laufen- war weiter und steiler als es aussah Unten angekommen konnten wir die schönen Trachten der indigenen Frauen live betrachten und trafen außerdem eine sehr nette Österreicherin. Irgendwie mussten wir aber wieder hoch, ein Blick nach oben und uns war klar…ich kann nicht mehr!! Zum Glück waren die kleinen Indigenos darauf ausgerichtet fette, kleine Touristen auf Pferden (oder Maultieren, man weiß es nicht genau) wieder nach oben zu transportieren. Ein spannender Ritt so am Abgrund entlang auf totalen fertigen, schwitzenden Pferden die sich äußerst gern am Abgrund bewegten. Danach ging es für uns langsam auf den Rückweg, aus den geplanten 2 Stunden wurden selbstverständlich 6. Man muss dazu sagen das es so neblig war, dass unser Fahrerin kurzfristig nur mit der Hilfe des aus dem Fenster hängenden Beifahrers die Straße erahnen konnte. Das Abendessen- Hühnchen mit Salt wurde uns in der darauffolgenden Woche etwas zum Verhängnis wenn ihr versteht was wir meinen Alina lag die ganze Woche flach. In der darauffolgenden Woche war ich (clari) am „ Dia de la alimentacion“ Tag der Ernährung. Mit ein paar kleinen Ecuadorianern machte ich mich auf den Weg in einen schönen Park in dem sich viele Organisationen die irgendwas mit Ernährung zu tun haben eingefunden haben. Die FASCA (also wir) steckte viele viele kleine Fruchtspießse zusammen und dazu gab es grüne Empanadas. Dann kamen viele Schulklassen und jedes Kind musste sich anhören welche Vitamine in dem Essen drin ist und wenn man eine Frage richtig beantwortet hat, gabs sogar was zum Essen Nachdem alles aufgegessen war machte ich mich mit der Ernährungsberaterin auf den Weg alles andere zu probieren…muuuuy rica!!! Bei der Arbeit läufts ansich auch ganz gut macht jeder von uns viel Spaß auch wenn die Kinderchen und auch Alina’s Jugendliche manchmal ganz schön aufdrehen können Am vergangenen Samstag, war dann „ Dia de la familia“, wir sind in einen fetten country club, mit Pool und Bambushütten gefahren (eigentlich die perfekte Partylocation) und haben den ganzen Tag in der Sonne gechillt- nein wir machen hier trotzdem keinen Urlaub!! Badesachen hatten wir leider keine dabei, da wir nicht wussten wo wir hingehen geschweige denn um was für einen Tag es es sich eigentlich handelt Soooo Freunde, das reicht für heute es gäb natürlich noch viel mehr zu erzählen (näheres persönlich)aber wir haben hunger^^ Leider haben wir diese Woche (es ist Dienstag) schon zum 2ten mal kein Wasser… Hasta pronto!! Besitos Alina & Clari

24.10.12 02:04

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